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Dattel

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Herkunft und Botanik

Datteln sind die Früchte der Dattelpalme (Phoenix dactylifera). Sie kann 10 bis 30 m hoch und über 100 Jahre alt werden. Die Dattelpalme ist eine Pflanze der heißen und extrem trockenen Länder. Datteln werden mit Wüstenoasen und orientalischen Geschichten und Legenden verbunden. Unsere Datteln wachsen im warmen Tunesien und werden dort geerntet und weiterverarbeitet. 

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Ernte und Verarbeitung

Nach einer Fruchtreife von fünf bis sechs Monaten erscheinen die einsamigen Früchte, die botanisch zu den Beeren gehören. Sie stehen in traubenförmigen Fruchtständen zusammen. Dattelbeeren sind länglich-oval geformt und werden bis zu sieben Zentimeter lang. Reife Beeren werden an der hell- bis dunkelbraunen, manchmal auch goldgelben oder leuchtend roten Färbung erkennt. Ein Baum kann bis zu 100 Kilogramm Früchte liefern, trägt aber nur alle zwei Jahre. Nach der Ernte werden die Datteln entsteint und in Wasser eingekocht. Anschließend werden sie gepresst, filtriert und zu Sirup eingedickt. 

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Vorteile

Datteln sind reich an Zucker und haben einen entsprechend hohen Kaloriengehalt. Das brachte ihnen den Namen "Brot der Wüste" ein. Ballaststoffe, Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Magnesium sowie B-Vitamine machen sie zu einer gesunden Nascherei. Der Gehalt der Aminosäure Tryptophan ist besonders interessant. Aus Tryptophan entsteht im Körper das Hormon Melatonin, das eine Bedeutung für den Schlaf-Wach-Rhythmus hat. Außerdem soll Dattelsirup ein hervorragendes Heilmittel gegen bakterielle Infektionen sein.

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Verwendung

Dattelsirup eignet sich besonders zum Verfeinern von arabischen Gerichten, aber auch pur als leckerer Brotaufstrich.