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Honey

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Herkunft

Unsere Bioland Honige stammen aus den verschiedensten Regionen Deutschlands.

Unser Akazienhonig stammt zum Beispiel aus der Märkischen Schweiz, diese liegt ca. 60 km östlich von Berlin und erstreckt sich über 200 km2. Der Akazienhonig wird von der Scheinakazie geerntet, die ursprünglich aus Nordamerika stammt. Ein weiteres Beispiel wäre unser Heidehonig, der in den bekanntesten Heidelandschaften, wie der Lüneburger Heide und der Schorfheide in Brandenburg, gewonnen wird.

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Die Honigernte

Echter Honig entsteht aus dem Zusammenspiel von Pflanzen und Honigbienen. Er kann dabei in Blüten- und Honigtauhonig unterschieden werden. Als Grundlage für die Blütenhonige, wie z.B. Rapshonig, dient der liebliche Nektar aus den Blüten. Dagegen sammeln die Bienen für die Honigtau- oder Waldhonige süße, dem Tau ähnliche Tröpfchen von den Blättern und Nadeln der Bäume.

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Herstellung von Honig

Bereits auf dem Weg zurück zum Bienenstock beginnt die wundersame Verwandlung zu Honig. Durch die Zugabe von bieneneigenen Enzymen wird der zuckersüße Pflanzensaft in Trauben- und Fruchtzucker aufgespalten. Im Bienenstock gibt die Flugbiene ihren Schatz an eine dort wartende Stockbiene weiter. Dem Nektar oder Honigtau wird nun immer mehr Wasser entzogen bis er bei ca. 18% reif und unbegrenzt haltbar ist. Erst dann verdecken die Bienen die Waben und der Wintervorrat ist gesichert. Aufgrund des Eindickens reichern sich im Honig auch alle anderen wertvollen Inhaltsstoffe und die trachttypischen Aromastoffe an. 

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Qualität

Für uns beginnt die Qualität mit der Gesundheit der Bienen, denn nur, wenn es den Bienen gut geht und sie vitale Königinnen haben, aus deren Nachkommen starke und gesunde Völker entstehen, können wir Honig mit hoher Qualität und Güte ernten. Unsere Imker arbeiten mit nachfolgenden Grundsätzen, die auch in den Bioland-Richtlinien aufgeführt sind: 

  • Die Reinheit des Wachses ist Grundlage der Imkerei
  • Die sorgfältige Auswahl der Trachtgebiete und Trachtpflanzen
  • Ein respektvoller und artgerechter Umgang mit den Bienen sowie eine eigene Königinnenzucht
  • Die Auswahl von natürlichen Materialien zum Beutenbau sowie schadstofffreie Anstrichfarben
  • Lebensmittelechtes Material und Geräte bei der Ernte und Verarbeitung
  • Eine vorbeugende Krankheitsvorsorge
  • Kein Einsatz von chemisch-synthetischen Bienenarzneimitteln
  • Konsequentes ökologisches Handeln
  • Hohe Anforderungen an Qualität und Geschmack
  • Naturbelassenheit

Nur reife Honige aus verdeckelten Waben werden geerntet, sorgfältig kalt geschleudert und anschließend schonend und werterhaltend aufbereitet. Wir achten darauf, dass keine kleinen Wachspartikel den flüssigen Honig trüben können und dass kristalline Honige vor der Abfüllung langsam cremig gerührt werden. Erst dann werden sie behutsam abgefüllt und sicher verschlossen. 

Darüber hinaus überwachen und überprüfen wir in unserem Labor den Honig auf Einhaltung einwandfreier, analytischer Werte wie Wassergehalt, Enzymgehalt, HMF-Wert (Hydroxymethylfufural, ein Wert für die mögliche Wärmeschädigung des Honigs) sowie auf seine sensorischen Eigenschaften. Die Rückstandsfreiheit wird uns von einem externen, akkreditierten Labor bestätigt.

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Zusammensetzung

Honig bringt alle zur Verstoffwechselung nötigen Substanzen mit. Er belastet unseren Organismus nicht, sondern vitalisiert ihn. Honig besteht zu ca. 80% aus verschiedenen Zuckern. Die Hauptinhaltsstoffe im Honig sind Fruchtzucker (Fructose) und Traubenzucker (Glucose). Beides sind schnelle Energiespender, die leicht aufgenommen und sofort verwertet werden können.


Die Beistoffe im Honig machen einen Anteil von ca. 3,2% aus. Als Erstes sind in geringem Maße die Eiweiße (Proteine) mit ihren lebenswichtigen Bausteinen, den Aminosäuren, zu nennen: z.B. Histidin, Phenylalanin und Lysin. Neben den Mineralstoffen und Spurenelementen wie Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen und Selen kommen im geringen Maße sogar Vitamine wie Vitamin C, Vitamin B1, B2 und Niacin vor. Darüber hinaus enthält Honig natürliche Aromastoffe und organische Säuren, die den unverwechselbaren Duft und Geschmack prägen und ihm den eigenständigen Charakter geben. Erwähnenswert sind letztlich auch Enzyme, Hormone und Inhibine. Alles Stoffe, die schon in sehr geringen Mengen anregend wirken können.

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Vorteile

Honig hat eine höhere Süßkraft als herkömmlicher Haushaltszucker, denn Honig besteht aus knapp 40% Fruktose und Fruktose hat von Natur aus eine höhere Süßkraft als gewöhnlicher Zucker.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Honig eine Energiedichte von 300 Kalorien auf 100g aufweist. Rohrzucker dagegen, weist 387 Kalorien auf 100g auf. Haushaltzucker ist eines der am stärksten verarbeiteten und isoliertesten Lebensmittel unseres Jahrhunderts. Im Gegensatz zu anderen Zuckeralternativen, kann man Honig überall erhalten. Zu dem eignet sich Honig Ideal zum Kochen, Backen und Verfeinern von verschiedensten Lebensmitteln. Er ist ein optimaler Zuckerersatz.

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Lagerung

Honig sollte kühl, trocken, dunkel und vor direkten Sonneneinstrahlungen geschützt gelagert werden. Außerdem sollte Honig nach Möglichkeit nicht im Kühlschrank gelagert werden.